Ein Hund hat ein Neugeborenes gebissen: Was tun? Beratung mit einer Zoopsychologin

Familien stellen mir, der Zoopsychologin und Hundeexpertin Veronika Voitovska, oft die Frage: Wie kann man einen Hund und ein Neugeborenes zu Freunden machen? Besonders beunruhigend wird es, wenn der Hund das Baby bereits gebissen hat – sei es nur leicht oder als Reaktion. Dann geraten junge Familien in Panik, werden wütend auf den Hund und wissen überhaupt nicht, was sie tun sollen.
Meiner persönlichen Erfahrung nach (ich habe selbst 15 Hunde und zwei Kinder) kann man mit einem Hund arbeiten, der von Anfang an intelligent und nervös ist. Man muss nicht sofort in die Tierklinik rennen, um ihn einzuschläfern. Man muss nicht erst nach einem Platz suchen, um einen solchen Hund in einen Käfig oder an die Leine zu nehmen. Man muss die Gründe für Eifersucht, Angst und Aggressivität des Hundes verstehen.
Warum beißt ein Hund ein kleines Kind?
Der erste Biss ereignet sich meist im Alter zwischen 7 Monaten und 1,5 Jahren.
In dieser Zeit beginnt das Baby zu krabbeln und sich aktiv zu bewegen, und der Hund spürt zum ersten Mal, dass sich seine gewohnte Umgebung verändert hat. Zuvor haben Sie vielleicht Tausende von Videos auf Ihrem Handy, in denen der Hund das Kind leckt oder die beiden zusammen schlafen. Und eines Tages ändert sich alles dramatisch. Sie sind nicht allein. Genau so ergeht es den meisten Familien. In etwa 30 % der Fälle bemerkt man, dass der Hund das Kind schon lange vor dem ersten Biss misstrauisch beobachtet.
Wiederholte Bisse treten oft im Alter von 1,5 bis 2 Jahren auf, wenn das Kind bereits sicher läuft und …
den Hund an Schwanz, Ohren oder Fell ziehen,
an den Pfoten oder der Schnauze packen,
auf den Hund klettern und so seine persönlichen Grenzen verletzen kann.
Viele Hunde entwickeln einen inneren Konflikt: „Wer ist dieses kleine, unverständliche Rudelmitglied, das meine Grenzen verletzt, und ich kann mich nicht schützen?“ In einer solchen Situation ist das Kind noch sehr klein. Man kann ihm nicht erklären, dass es den Hund nicht berühren darf. Wie man richtig mit dem Hund spielt und so weiter. Das wird man tun, aber erst in einem bewussteren Alter des Kindes. Mit sieben Monaten ist es dann Ihre Aufgabe, dem Hund zu erklären, dass er ein unantastbares Mitglied des Rudels ist. Und genau dabei helfe ich als Online-Zoopsychologin.
Wer zeigt eher Aggression gegenüber Kindern: Rüden oder Hündinnen?
In der Praxis stelle ich fest:
Aggression kommt viel häufiger von Rüden, insbesondere von selbstbewussten, großen Hunden.
Bei Hündinnen kommt dies seltener vor, aber auch sie können ihr Revier verteidigen oder eifersüchtig sein.
Sollte der Hund sofort eingeschläfert oder abgegeben werden?
Nein. In den meisten Fällen ist das nicht erforderlich.
Als Zoopsychologin führe ich regelmäßig Verhaltensanalysen durch, führe Einzelberatungen durch, erkläre, was genau schiefgelaufen ist und wie man das Verhalten des Hundes umerziehen kann. Hunde passen sich genau wie Menschen an. Sie brauchen Hilfe, um zu verstehen, wie der Hund im Moment des Bisses reagiert und um die Beziehung zwischen Hund und Kind zu stabilisieren. Sollte ich bei der Analyse Ihrer individuellen Situation feststellen, dass Beratungen zur Zoopsychologie und zum Training dem Hund nicht helfen, empfehle ich Ihnen natürlich andere Maßnahmen. Ich setze mich persönlich für die Sicherheit der Kinder ein. Zweitens unterstütze ich die junge Familie und ihren Hund.
Wie ich helfe
Ich analysiere die individuelle Situation Ihrer Familie. Ich erstelle einen Plan zur Verhaltenskorrektur. Die wichtigsten Aspekte. Nach ein bis zwei Wochen führen wir ein Online-Folgegespräch und analysieren die Dynamik. Wir nehmen bei Bedarf Korrekturen vor. Ich analysiere das Verhalten des Hundes.
Ich erkläre, wie man die Beziehung zwischen Kind und Hund richtig aufbaut.
Ich gebe Sicherheitsempfehlungen.
Ich erkläre, wann die Arbeit eines Hundetrainers wirklich notwendig ist und wann es nur um eine Anpassung an die Umgebung und das Verhalten von Erwachsenen geht.
Beratungen zur Zoopsychologie
Kosten: 50 Euro für 30 Minuten. Eine Beratung dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten. Ich erhalte von Ihnen mindestens zwei Tage vor dem Videogespräch eine ausführliche Beschreibung der Situation und Videomaterial.
Format: Videogespräch oder schriftliche Beratung. Ich bevorzuge Videogespräche.
Sprachen: Russisch, Ukrainisch, Englisch – fließend per Videoverbindung. Andere Sprachen nur in schriftlichen Beratungen über einen Online-Übersetzer.
E-Mail für Aufnahmen: dognikb@gmail.com
Instagram: @dognikbulls
Denken Sie daran: Ein Hund ist kein Feind des Kindes. In den meisten Fällen lässt sich alles beheben. Wichtig ist, dass Sie uns rechtzeitig kontaktieren und die ersten Alarmsignale nicht ignorieren.
Mit freundlichen Grüßen, Veronika Voitovska. Zoopsychologin. Kynologin-Expertin. Ärztin. Richterin für Hundeausstellungen. Richterin für Hundesportwettbewerbe. Besitzerin einer großen Zuchtstätte für aktive Hunderassen „DOGNIK BULLS“.
Sie können mir rund um die Uhr schreiben. Ich begegne jeder Lebenssituation mit Respekt.

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